Samstag, 25. März 2017

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Iran

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Wegen ihrer Menschenrechtsarbeit und ihrer Mitwirkung an einer Kampagne zur Abschaffung der Todesstrafe wurde die Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi im Iran zu 16 Jahren Haft verurteilt. Obwohl sie schwer krank ist, wird ihr die nötige medizinische Behandlung verwehrt.



Die iranische Journalistin und Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi (im Bild mit ihren Kindern) wurde im Jahre 2016 in Teheran zu 16 Jahren Haft verurteilt. Der Grund für ihre Verurteilung ist ihre Menschenrechtsarbeit und ihre Mitwirkung an einer Kampagne zur Abschaffung der Todesstrafe im Iran. Ihr Ehemann musste mit den beiden Kindern aus dem Iran fliehen.

Anlässlich des Weltfrauentages 2017 rufen wir zur Freilassung der Frauen auf, die im Iran unrechtmäßig inhaftiert sind, weil sie sich für Menschen- und Frauenrechte einsetzen oder weil sie religiösen Minderheiten angehören.

Hier Beispiele von Frauen, die als politische oder Gewissensgefangene im Iran zu langen Haftstrafen verurteilt wurden und denen – als eine von vielen Repressalien – die notwendige medizinische Versorgung verweigert wird:

Nazanin Zaghari-Ratcliffe

Sorge um Gesundheit der inhaftierten britischen Stiftungsmitarbeiterin

Obwohl ihr Gesundheitszustand sich verschlechtert, wird der politischen Gefangenen  Nazanin Zaghari-Ratcliffe die notwendige medizinische Behandlung verweigert. Die britische Staatsbürgerin iranischer Herkunft wurde im Iran aufgrund konstruierter Anklagen inhaftiert und zu fünf Jahren Haft verurteilt.

Maryam Akbari Monfared

Vergeltungsmaßnahme der Justizbehörden gegen politische Gefangene

Die Verweigerung medizinischer Versorgung kommt der Folter gleich und stellt eine Vergeltungsmaßnahme der Justizbehörden dar, weil Maryam Akbari Monfared eine offizielle Untersuchung der Massenhinrichtungen an politischen Gefangenen gefordert hat, die im Sommer 1988 im Iran stattfanden. Ihre Geschwister befanden sich unter den Getöteten.

Verein für Nothilfe e.V. - Menschenrechtsorganisation und Hilfe für Flüchtlinge

Der Verein für Nothilfe e.V. ist ein eingetragener und anerkannter gemeinnütziger Verein. Es ist unserer erklärtes Ziel als Menschenrechtsorganisation, bei der Verteidigung von Menschenrechten die internationale Unterstützung für die Bevölkerung im Iran zu gewinnen.

Mit einer Reihe umfangreicher Aktivitäten, die wir gemeinsam mit unseren Schwestervereinen und Menschenrechtsorganisationen in andere europäische Länder planen und ausführen, wollen wir die Verbrechen des Regimes im Iran aufdecken und Unterstützung für die Opfer und ihrer Menschenrechte leisten. Mit unseren Konferenzen, Meetings und Aktionen, die 24 Stunden am Tag die Nachrichten des Aufstandes ausstrahlen, geben wir den Menschen Mut im Kampf gegen Unterdrückung.

Neben unserer Vereinsarbeit unterstützen wir das Internationale Komitee der Juristen, dass die Opfer der Niederschlagung des iranischen Aufstandes verteidigt. Dieses Komitee leitet - neben der Öffentlichkeitsarbeit zu den Gräueltaten des Mullah-Regimes - die rechtlichen Schritte gegen die Verantwortlichen der Verbrechen.

Für uns ist die Unterstützung der iranischen Bevölkerung eine dringende menschliche Aufgabe. Nicht nur für die Demokratie im Iran sondern für den gesamten Weltfrieden.