Mittwoch, 31. August 2016

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Iran

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Bildergebnis für amnesty international berlin  Amnesty International fordert Schutz für die Exiliraner in Camp Liberty

 

Amnesty International ruft dazu auf, eine wirksame Untersuchung des Angriffs auf die iranischen Flüchtlinge im Lager Camp Liberty bei Bagdad durchzuführen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und Maßnahmen zu ergreifen, damit weitere Angriffe verhindert werden.

Der schwere Terroranschlag vom 4. Juli auf die iranischen Flüchtlinge im Lager Camp Liberty nahe Bagdad hat weltweit Bestürzung und Entsetzen hervorgerufen. Der Raketenangriff auf Camp Liberty, wo ca. 1800 iranische Asylsuchende interniert sind, forderte keine Todesopfer, jedoch wurden mehr als 50 Bewohner des Lagers verletzt. Durch die Explosionen gingen viele Gebäude und Wohnbaracken des Lagers in Flammen auf. 

Amnesty International hat am 6. Juli Schutz für die Menschen in Camp Liberty vor weiteren Angriffen und eine sofortige unabhängige Untersuchung des Anschlags vom 4. Juli gefordert. Die Menschenrechtsorganisation rief dazu auf, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und Maßnahmen zu ergreifen, damit weitere Angriffe verhindert werden.

Bildergebnis für Jafar Azimzadeh Der inhaftierte Gewerkschaftsaktivist Jafar Azimzadeh, der sich seit fast zwei Monaten im berüchtigten iranischen Evin Gefängnis im Hungerstreik befindet, hat einen Brief veröffentlicht, den er an den stellvertretenden Arbeitsminister des Regimes schrieb. In dem Brief legt er die unterdrückende Politik der Administration von Hassan Rohan gegenüber den iranischen Arbeitern offen.

Hier Auszüge aus dem offenen Brief, den er an Hassan Hefdahtan, den stellvertretenden Arbeitsminister des iranischen Regimes, schrieb. Azimzadeh schreibt in ihm:

„Ich sehe es als Gewerkschafter und informierter Mensch als meine Pflicht an, über einige der Maßnahmen zu berichten, welche von verschiedenen Regierungen und der Regierung von Rohani gegenüber protestierenden Arbeitern und Lehrern verhängt wurden, bevor sich die Öffentlichkeit eine Meinung bildet. Ich möchte auch als Koordinator einer Protestpedition sprechen, die von 40.000 Arbeitern unterschrieben wurde und die eine Steigerung der Löhne fordern...

Verein für Nothilfe e.V. - Menschenrechtsorganisation und Hilfe für Flüchtlinge

Der Verein für Nothilfe e.V. ist ein eingetragener und anerkannter gemeinnütziger Verein. Es ist unserer erklärtes Ziel als Menschenrechtsorganisation, bei der Verteidigung von Menschenrechten die internationale Unterstützung für die Bevölkerung im Iran zu gewinnen.

Mit einer Reihe umfangreicher Aktivitäten, die wir gemeinsam mit unseren Schwestervereinen und Menschenrechtsorganisationen in andere europäische Länder planen und ausführen, wollen wir die Verbrechen des Regimes im Iran aufdecken und Unterstützung für die Opfer und ihrer Menschenrechte leisten. Mit unseren Konferenzen, Meetings und Aktionen, die 24 Stunden am Tag die Nachrichten des Aufstandes ausstrahlen, geben wir den Menschen Mut im Kampf gegen Unterdrückung.

Neben unserer Vereinsarbeit unterstützen wir das Internationale Komitee der Juristen, dass die Opfer der Niederschlagung des iranischen Aufstandes verteidigt. Dieses Komitee leitet - neben der Öffentlichkeitsarbeit zu den Gräueltaten des Mullah-Regimes - die rechtlichen Schritte gegen die Verantwortlichen der Verbrechen.

Für uns ist die Unterstützung der iranischen Bevölkerung eine dringende menschliche Aufgabe. Nicht nur für die Demokratie im Iran sondern für den gesamten Weltfrieden.